Als 1913 alle nicht-christlichen Ehen,
die nicht vor nicht vor einem Standesbeamten
in Südafrika geschlossen wurden, für nichtig
erklärt wurden, spitzte sich die Situation der
Inder zu. Alle indischen Ehen wurden nicht
anerkannt. Für die Inder bedeutete das
eine große
verletzung der Ehre, da die Ehefrauen nun den
Status einer Geliebten hatten. Zudem waren die
kinder nicht mehr erbberechtigt. Aus diesen
Gründen schlossen sich die Frauen und die
Kontraktarbeiter Gandhi an. Die Bergarbeiter
streikten. Gandhi startete erneuet eine Satyagraha-
Kampagne. Seine Satyagrahis von der Tolstoifarm,
darunter auch Kasturibai, sollten ohne Papiere die
Grenze zwischen Natal und Transvaal überqueren
und sich verhaften lassen. Wie vorausgesehen
wurden die Granzgänger verhaftet und zum Teil zu
Zwangsarbeit verurteilt. Für einige Satyagrahis
bedeutete die Inhaftierung aufgrund der schlechten
Bedingungen den Tod. Bald wurden die Gefängnisse
voll. Aus den streikenden Bergarbeitern und ihren
Familien bildete Gandhi in Newcastle in Natal eine
"Friedensarmee" von rund 5000 Menschen. Er
kündigte der Regierung an, dass er mit dieser
Friedensarmee ebenfalls die Granz überschreiten wolle.
Ziel des Marsches sollte die Tolstofarm in Transvaal
sein. Auf dem Weg wurden Gandhi und seine engsten
Mitarbeiter verhaftet. Dennoch konnte der Zug nicht
aufgehalten werden. Es kam zu massenhaften
Verhaftungen. Die Gefängnisse quollen über, die
Kosten für die Inhaftierten waren enorm und die
Stillequng der Bergwerke verursachte Gewinneinbußen.
Eingestellt von Malini Thavaranjan
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