Kalaikkalakam-Deutsch

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Dienstag, 28. Dezember 2010

Mahatma Gandhi - 15

Der Hintergrund für Gandhi Wirken (i) : Geschichte Indiens

Indien kann vor der Staatsgründung 1947 eigentlich nicht als einheitlicher Staat betrachtet werden. Vorher handelte es sich eher um eineKultur. Das Gebiet in Form einer Halbinsel, auch Subkontinent genannt, war lange Zeit von anderen Völkern abgeschlossen. Das lag daran, dass im Norden riesige Gebirgszüge, der bekannteste ist der Himalaja, im Süden das Arabische Meer und der Golf von Bengalen die natürlichen Grenzen des Gebietes bilden.


Eingestellt von -Malini Thavaranjan

Montag, 27. Dezember 2010

Mahatma Gandhi - 14

Unabhängigkeit Indiens und Tod Gandhis
 
Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, sprach Gandhi sich ab 1939 öffentlich gegen den Krieg aus. War er in Südafrika und im ersten Weltkrig noch für die Unterstützung der Briten eingetreten, rief er jetzt zum Boykott auf. Die Inder sollten die Briten nicht in diesem Krieg unterstützen. "Quit India" - Verlasst  Indien - lautete ab 1942 die Parole. In dieser Aktion versagten die Inder die Unterstützung im krieg, falls ihnen nicht die  Unabhängigkeit gewährt würde.Gandhi wurde auf Grund dieser Kampagne erneut in Haft genommen. Er wurde von den anderen Satyagrahis isoliert und im Aga-Kahn-Palast inhaftiert. Während der Haft starb Kasturbai.
 
Da die Japaner 1942 kurz vor dem Einmarsch in Indien standen, brauchten die Briten die Unterstützung der Inder und ließen sich Zugeständnisse abrinbgen. Die Unabhängigkeit Indiens wurde vom britischen Premierminister Churchill jedoch nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Gandhi wurde 1944 aus der Haft etlassen.Erst nach dem Krieg und unter der neuen britischen Labour-Regierung erreichte Indien 1947 die  Unabhängigkeit, jedoch nur in Form von zwei getrennten Staaten: dem  muslimischen Pakisstan und dem hinduistischen Indien. Obwohl  Gandhi sich mit allen Kräften dafür einsetzte, konnte er weder  Muslime und Hindus noch Briten dazu bewegen, der Gründung eines gemeinsamen Staates zuzustimmen. Es fanden Völkerwanderungen der REligionsgruppen in die neuen Staaten statt. Gewalttätige Auseinandersetzungen bleiben nicht aus. Gandhi versuchte, den Frieden wieder herzustellen. Er zog 1947/48 nach Kalkutta und in andere umkämpfte Städte und versuchte zu schlichten. Ein Friede schien unmöglich. Da  entschloss er sich erneut zu einem Fasten bis zum Tode. Die Gesundheit  Gandhis schien ernsthaft gefährdet. Beide Relegionsgruppen hätten den Tod Gandhis nicht verantworten können und schlossen (für kurz Zeit) Frieden. Er zog damit den Hass fanatischer Anhänger beider Religionen auf sich.  Am 30 .  Januar 1948 wurde Gandhi von einem fanatischen Hindu ermordet. Er starb mit dem Wort Gott auf den Lippen.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Mahatma Gandhi - 13

Daraufhin begann Gandhi am 11. März 1930 in Ahmedabad  seinen Salzmarsch. Begleitet von seinen Freunden und Schülern legte er unter der Beobachtung durch die Internationale Presse in 24 Tagen 385 km zurück. Die Menschen jubelten ihm auf seinem Weg in  Massen zu. Am 15 April 1930 erreichte er sein  Ziel, die Stadt   Dandi am Arabischen Meer. Am nächsten  Tag nahm er ein  Bad im  Meer bevor er der Menschenmasse, die sich am Strand um ihn  versammelt hatte, den  eigentlichen Zweck dieser Aktion erklärte. Er hob Salz auf, das sich am Strand abgesetzt hatte, und erklärte, dass auf diese Art kostenlos Sals gewonnen werden könne. In den folgenden Tagen entwickelte sich schnell ein illegaler  Handel mit  Salz am Strand. Englisches Salz wurde boykottiert. Der Boykott weitete sich schnell auf andere Güter aus. Im Zuge dieser Aktion wurde Gandhi und viele seiner Mitstreiter  verhaftet. Die  Bewegung ließ sich dadurch jedoch nicht stoppen. Am 29. Mai 1930 marschierte eine Menschkette von  Satyagrahis zum Salzberwerk Dharasana, um es friedlich zu besetzen. Das Bergwerk wurde von  Polizisten bewacht. Die Gruppe ordnete sich in Reihen mit wenigen Männern hintereinander an.  Die erste Reihe schritt langsam auf die  Bewacher zu.  Diese wussten nicht, wie sie die Satyagrahis zurückhalten sollten und  schlugen sie mit  Stöcken nieder, wogegen sie sich nicht wehrten. Die Männer wurden schwer verletzt. Manche sogar getötet.  Die Frauen schleppten die zur  Seite und  verarzteten sie. Daraufhin bewegte sich die nächste Reihe Männer vor. Die  Szene wiederholte sich - Reihe um  Reihe. Beobachter der internationalen Presse waren schokiert und empört über das Verhalten der Polizisten, die wehrlose Menschen niederschlugen. Weltweit wurde darüber berichtet, was weltweites  Entsetzen  hervorrief. Der internationale  Durck war so  groß, das  Gandhi im Januar 1931 aus  der haft etlassen wurde. Ab  März desselben  Jahres durfte indisches Salz  verkauft werden.
 
Er  bereiste abermals  Großbritannien. Von Seiten der Bevölkerung genoss er große  Achtung und  Respekt. Er war eine populäre Berühmtheit und traf mit anderen Berühmtheiten wie  z.B. Chaplin zusammen. In den Verhandlungen mit den  Politikern, wegen denen er eigentlich gekommen war , zeigte sich ein anderes Bild. Der Unabhängigkeit Indiens  kam er keinen Schritt näher. Wieder in  Indien setzte er sich  vermehrt für die  Kastenlosen ein, die  er als  Gotteskinder - Harijan - bezeichnete. So begann er ein Fasten bis zum Tode, als die Briten getrennte Wahllisten für die Kastenlosen einfüren wollten. Auch gründete er eine neue Zeitschrift mit dem  Titel Harijan. Mit dieser Aktion, die von vielen  Hindus begrüßt wurde, machte sich Gandhi  Feinde unter den orthodoxen Hindus. Mehrmals wurde er verhaftet und wieder freigelassen.

Dienstag, 29. Juni 2010

Mahatma Gandhi - 12

Salzmarsch
In der Zwischenzeit hatte der INC sich weiter für eine Selbstverwaltung der Inder eingesetzt, war jedoch erfolglos geblieben. Nun erwog Gandhi erneut eine Satyaagraha-Kampagne. Zum Erstaunen der britischen Regierung, die mit einer Kampagne zu Erlangung der Unabhängigkeit gerechnet hatte, kündigte Gandhi eine Kampagne gegen eine Kleinigkeit an: die Salzsteuer. Auf indisches Salz wurde eine Salzsteuer erhoben. Ursprünglich war diese Steuer eingeführt worden,weil die Schiffe, die gewürze, Tee und andere Luxusgüter von Indien nach Großbritannien transportierten ,nicht leer nach Indien zurückfuhren, sondern mit englischem Salz beladen wurden. Um dieses Salz verkaufen zu können, wurde indisches Salz durch die Salzsteuer verteuert. Obwohl zum Zeitpunkt der Ankündigungen des Salzmarsches kaum noch englisches Salz eingeführt wurde, war die Steuer nicht abgeschaft worden. Sie hatte sich als sehr einträglich erwiesen. Für die Inder war sie jedoch fatal. Gandhi versuchte der Regierung zu verdeutlichen, wie sehr das Volk unter der Steuer litt. Ein Arbeiter musste drei tage arbeiten, nur um die Salzsteuer aufbringen zu können. Ein Zugeständnis in Form der Abschaffung dieser Steuer wäre den Briten möglich gewesen, ohne dabei das Gesicht zu verlieren. Auch die finanziellen Einbußen hätten sie verkraften können. Gandhi schrieb an die Regierung und kündigte eine Aktion an, falls die Salzsteuer nicht abgeschafft werde . Die Reaktion der Regierung war negativ.

Eingestellt von-Malini Thavaranjan

Montag, 28. Juni 2010

Mahatma Gandhi - 11

Spinnrad-Kampagne
Die Erziehung des Volkes war eng verbunden
mit dessen Befreiung aus der Armut. Auf Reisen
durch das ganze Land rief Gandhi dazu auf, zu
Hause Spinnräder zu benutzen und selbst Stoffe
herzustellen. Die englischen Stoffe sollten
boykottiert werden. Gandhi selbst ging als gutes
Beispiel voran. Er, der in jungen Jahren die Kleidung
der Briten getragen hatte, trug als einziges Kleidungs
stück nur noch einen Dhoti. Er arbeitete jede freie
Minute am Spinnrad, obwohl seine Frau immer
behauptete, er habe zwei linke Hände. Die Spinnrad-Kampagne richtete sich gegen die Importe
englischen Stoffes, verhalf aber auch den ärmeren Indern
zu einem Nebenverdienst. Bei Besuchen in Großbritannien
traf Gandhi mit den Arbeitern in englischen Tuchfabriken
zusammen. Obwohl diese kampagne zu ihren Lasten ging,
zeigten sie Verständnis für die Lage der Inder und deren
Aktion. Gandhi machte das Spinnrad zum Symbol der
indischen Unabhängigkeit. In dieser Kampagne war es
ihmgelungen, das Indische Volk auf einen friedlichen Weg
des Widerstands zu führen. Noch heute ziert ein Spinnrad
die Indische Flagge.
Eingestellte von - Malini Thavarajan

Donnerstag, 10. Juni 2010

Mahatma Gandhi - 10

Der Genaralstreik


Die Behandlung der Inder, die als politisch engagiert
angesehen wurden, änderte sich jedoch bald. Im
Rahmen der Montford-Reformen sollte den Indern
1918 in den Provinzen eine Beteiligung an der Regierung
eingeräumt werden. Die Durchsetzung verzögerte sich
 jedoch. Unruhen in der Bevölkerung kamen auf. Die
Briten hatten Angst, sie könnten den über drei Millionen
Indern  nicht mehr Herr werden. Nach Unruhen in
Bengalen wurden die Rowlettgesetze, nach ihrem Erfinder
Richter Rowlett benannt, diskutiert. Sie sahen vor, das
Kriegsrecht einzuführen. Nach diesen Gesetzen hätten
Verdächtige ohne Prozess eingesperrt werden dürfen.
 Rechtstaatlichkeit wäre nicht mehr gegeben gewesen.
Die Inder wären auf der Basis von Gesetzen der völligen
Willkür der Briten ausgeliefert gewesen. Gandhi warb
1919 für eine Satyagraha- Kampagne gegen diese Gesetze.

Bei einer friedlichen Versammlung von 2000 Indern auf
einem Platz in Amritsar am 13. April 1919 besetzte die
Britische Armee den einzigen Ausweg und feuerte wahllos
die Menge. Dabei wurde 400 Menschen getötet und etliche
weitere  verletzt. Der General, der die Truppe angeführt
hatte, sagte in der folgenden Untersuchung des Massakers
aus, er habe alle Menchen auf dem Platz töten wollen.
Es wurde ihm nahegelegt, den Dienst zu quittieren, was
er auch tat. Eine weitere Bestrafung erfolgte nicht. Ganz
Indien war erschüttert von dem Massaker von Amritsar.

Dennoch wurden die Gesetze verabschiedet. Daraufhin
lautete das Schlagwort Non-Cooperation mit den Briten.
Gandhi sah einen Generalstreik vor, der auch in einigen
Städten wie zum  Beispiel in Delhi am 6. April 1919 für
24 Stunden durchgeführt wurde. Bis zur Verhaftung
Gandhis 1922 wurden verschiedene Kampagnen
durchgeführt. Eine  Verweigerung  der Steuerzahlungen
erwog Gandhi, verwirklichte sie jedoch nicht mehr, da es zu
Unruhen kam.Die Gewalt ging nicht nur von den Briten aus. Auch
von Seiten derInder es zu Gewalttaten. Gandhi stoppte sofort alle
Aktionen. Ererkannte, das das indische Volk noch nicht reif war für
den gewaltlosen Widerstand, für Satyagraha.

Das Volk begehrte gegen alles britische mit Gewalt auf
und setzte sich nicht für bestimmte gerechte Ziele ein.
Es trennte nicht zwischen guten und schlechten Gesetzen.
Gandhi sah die Unruhen als einen Himalaja-großen
Rechenfehler seinerseits an. Ein Fasten stellte sein
Buße dar. Nach seiner Entlassung aus der Haft 1924
betrachtete er die Erziehung des Volkes als seine wichtigste
Aufgabe. Sechs Jahre lang zog er durch das Land, nur
unterbrochen durch ein Jahr, in dem er seine Autobiographie
"Meine Experimente mit der Wahrheit" schrieb.


Eingestellt Von - Malini Thavaranjan

Mittwoch, 9. Juni 2010

Mahatma Gandhi - 9

Champaran - Indigobauern


Seine ersten Aktionen in Indien führten Gandhi
1917 nach Champaran in Nord Bihar am Fuße des Himalaja. 
Bauern hatten ihn Hilfe gebeten. Die Pächter wurden nach dem
Tinkathia - System gezwungen, drei von zwanzig Teilen
ihres Landes für den Grundherrn mit Indigo zu 
bepflanzan. Sie besaßen nicht das Recht, über das von
ihnen gepachtete Land selbst zu bestimmen. Gandhi sollte
sehen, unter welchen Qualen sie Indigo anbauten und
verarbeiten. Aus einem eintägigen Besuch wurden Monate.
Gandhi führte eine Untersuchung durch, die zur Folge
 hatte,dass die Pächter einen Teil ihrer bereits gezahlten Abgaben
zurückerhielten und das System abgeschafft wurde. Sein
Wirken eichte jedoch tiefer. Er setzte sich für Bildungs
maßnahmen und verbesserte gesundheitliche Versorgung
der Bauern ein, da sie nur so ihre Lage verbessern konnten.
Gandhi wurde wie schon in Südafrika in seiner Arbeit
behindert. Doch selbst Gefängnisaufenthalte konnten ihn
nicht schrecken. Verstieß er bewusst gegen ein Gesetz,
bekannte er sich schuldig im Sinne des Gesetzes (nicht in
seinem Sinne) und nahm seine Strafe an. Dadurch hatten
die Briten große Probleme. Wäre Gandhi gewalttätig
oder flüchtig gewesen, hätten sie  härter gegen ihn
vorgehen können. So stand die (internationale)
Öffentlichkeit auf der Seite Gandhi und die Briten
behandelten ihn eher milde.

Eingestellt von - Malini Thavaranjan

Dienstag, 8. Juni 2010

Mahatma Gandhi - 8

Gandhis Rückkeher nach Rechte kämpfen.



1914 kehrte Gandhi nach  Indien zurück. Seine Familie und
die Bewohner der Farmen begleiteten ihn. Um das Leben in
der Gemeinschaft auf den Farmen weiterführen zu können,
baute er mit seinem Gefolge ein Ashram auf. In diese 
Gemeinschaft nahm Gandhi auch Kastenlose auf.In Indien
war Gandhi in der Zwischenzeit zu einer Berühmtheit
geworden. Im Volk wurde er Mahatma - große Seele
- genannt. Das Land, in das er zurückkehrte, war von den
 Briten besetzt. Im Volk herrschte keine Einnigkeit zwischen
Hindus und Muslimen. Die verschiedenen sozialen Schichten
hatten ebenso wenig Berührungspunkte. Land und Volk
wurde von den Briten ausgebeutet.


Eingestellt von - Malini Thavaranjan

Donnerstag, 27. Mai 2010

Mahatma Gandhi - 7

Zunehmend schlossen sich auch die Arbeiter
anderer Gegenden dem Streikt an.Aus Indien
kam geistige und finanzielle Unterstützung.
Die Briten und Buren reagierten mit Gewalt.
Eine Unterschungs kommission, die die Vorfälle
beurteilen sollte, wurde zuerst sehr "briten-
freundlich" besetz. Die lage der Inder veränderte
sich zunächst nicht. Gandhi wollte den Streik auf
weitere Teile der indischen Bevölkerung
ausdehnen, ließ jedoch davon ab, als die Regierung
in Bedrängnis geriet, da die Eisenbahner streikten.
Gandhi hätte der Regierung durch einen
ausgeweiteten Streik großen Schaden zufügen
können. Doch das war nicht sein Zeil. Er wollte dem
Gegner auf keinen Fall Schaden zufügen, sondern
nur für die eigenen Rechte kämpfen. Nach einem
Zwischenaufenthalt in Großbritannien, bei dem
Gandhi die dort lebenden Inder dazu aufrief, sich auf
Seiten der Briten im ersten Weltkrieg zu beteiligen,
kehrt er 1914 in seine Heimat Inder zurück.

Eingestellt von - Malini Thavaranjan

Mittwoch, 26. Mai 2010

Mahatma Gandhi - 6

Als 1913 alle nicht-christlichen Ehen,
die nicht vor nicht vor einem Standesbeamten
in Südafrika geschlossen wurden, für nichtig
erklärt wurden, spitzte sich die Situation der
Inder zu. Alle indischen Ehen wurden nicht
anerkannt. Für die Inder bedeutete das
eine große


verletzung der Ehre, da die Ehefrauen nun den
Status einer Geliebten hatten. Zudem waren die
kinder nicht mehr erbberechtigt. Aus diesen
Gründen schlossen sich die Frauen und die
Kontraktarbeiter Gandhi an. Die Bergarbeiter
streikten. Gandhi startete erneuet eine Satyagraha-
Kampagne. Seine Satyagrahis von der Tolstoifarm,
darunter auch Kasturibai, sollten ohne Papiere die
Grenze zwischen Natal und Transvaal überqueren
und sich verhaften lassen. Wie vorausgesehen
wurden die Granzgänger verhaftet und zum Teil zu
Zwangsarbeit verurteilt. Für einige Satyagrahis
bedeutete die Inhaftierung aufgrund der schlechten
Bedingungen den Tod. Bald wurden die Gefängnisse
voll. Aus den streikenden Bergarbeitern und ihren
Familien bildete Gandhi in Newcastle in Natal eine
"Friedensarmee" von rund 5000 Menschen. Er
kündigte der Regierung an, dass er mit dieser
Friedensarmee ebenfalls die Granz überschreiten wolle.
Ziel des Marsches sollte die Tolstofarm in Transvaal
sein. Auf dem Weg wurden Gandhi und seine engsten
Mitarbeiter verhaftet. Dennoch konnte der Zug nicht
aufgehalten werden. Es kam zu massenhaften
Verhaftungen. Die Gefängnisse quollen über, die
Kosten für die Inhaftierten waren enorm und die
Stillequng der Bergwerke verursachte Gewinneinbußen.

Eingestellt von Malini Thavaranjan

Sonntag, 23. Mai 2010

Mahatma Gandhi - 5

Zurück in Südafrika


Die Schriften, die Gandhi über die Inder in Südafrika verfasst hatte, wurden dort als Volksaufhetzung verstanden. Es wurde die Angst vor einer Revolution und einer Unterwanderung der Gesellschaft durch die Inder geschürt. Als Gandhi mit vielen indieschen Mitreisenden auf einem Dampfer in Natal ankam, wurde er an der Einreise gehindert. Da an Bord angeblich die Pest ausgebrochen sei, wurde es 23 Tage lang unter Quarantäne gestellt. Als er endlich das Schiff  verlassen durfte, wurde er von einem aufgebrachten Mob Weißer fast gelynct. Nur das Eingreifen des Polizeipräsidenten und
seiner Frau konnten Gandhi vor dem Tod bewahren. Dennoch ließ Gandhi von einer Verfolgung der Täter ab. Das erste Mal fand sein Vorsatz,  niemanden zu hassen und alles zu erleiden, Anwendung.

Er ließ sich als Anwalt nieder und kämpfte weiter für die Rechte der Inder. Doch auch außerhalb des Gerichtes setzte er sich für seine Mitmenschen ein. Er gab den Indern Südafrikas in form der Zeitschrift Indien Opinion ab 1904 eine Stimme und gründete die Phoenixfarm in Natal, später die  Tolstoifarm in Transvaal. Das Dienen an seinem Volk, an seinen Mitmenschen, wurde ebenso wie völlige Enthaltsamkeit zu seinem Grunsatz. Als die Beulenpest unter indischen Arbeitern ausbrach, leistete er aufopfernde Hilfe. Während dem Burenkrieg 1899 und dem Zuluaufstand 1906 bewegte er die Inder dazu, sich auf Seite der  Briten in den Krieg zu begeben. Diese ließen die Inder jedoch nur Sanitätsdienst zu. Gandhi selbst leistete Sanitätdienst. Er sah es als Bürgerpflicht. Wer seine Rechte einfordere, müsse auch seine Pflichten erfüllen. Er erhoffte sich dadurch das Wohlwollen der Briten und eine Verbesserung der Recht der Inder in Südafrika. 



Eingestellt von - Malini Thavaranjan 

Freitag, 21. Mai 2010

Mahatma Gandhi - 4

Rückkehr nach Indien

1896 kehrte er nach Indien zurück. Er verfasste
Schriften über die Lage der Inder in Südafrika,
die auch international Gehör fanden. Unter
anderem kritisierte er darin die "Dreipfundsteuer",
die indische Kontraktarbeiter an ihren Arbeitgeber
band.Er bereiste sein Heimatland und traf mit den
politischen Führen Indiens. Ein wichtiger Freund
und Unterstützer wurde ihm dabei Gokhale,
der Mitglied des INC war.  Als er Ende des
Jahres gebeten wurde, nach Südafrika zu kommen,
reiste er sofort mit seiner Familie ab.


Eingestellt von - MALINI THAVARANJAN 

Donnerstag, 20. Mai 2010

Mahatma Gandhi - 3

Diskriminierungen in Südafrika

In Südafrika erfuhr Gandhi das erste Mai Diskriminierung 

von Seiten der Weißen gegenüber der ethnischen 
Minderheit der Inder. Für die Weißen waren alle Inder 
Sammies oder Kulies, Schlicht nicht ebenbürtig. Beispiele 
für Diskriminierungen.die Gandhi ertragen musste, gibt es 
genügend. Er wurde bei Friseur nicht bedient, er durfte im 
Gerichtsaal keinen Turban und nach 21.00 Uhr nicht mehr 
ohne Genehmigung des Arbeitgebers das Haus verlassen. 
Und das alles nur, weil er Inder war. Er besaß nur aufgrund 
seiner Hautfarbe und seiner Religion nicht die gleichen 
Rechte wie die Weißen.

Eine besonders massive Ungleichbehandlung wurde den 

Indern in den öffentlichen Verkersmitteln zuteil. So stammt 
das bekannteste Beispiel für Diskriminierung, das Gandhi 
erfuhr, von einer Geschäftsreise, die er im Zug antrat. Er 
musste von Durban in Natal nach Pretoria in Transvaal 
reisen. Während der Fahrt steig ein weißer Mitreisender 
zu. Er wollte das Abteil nicht mit Gandhi teilen. Der 
Schaffner wollte Gandhi trotz gültiger Fahrkarte für die 
erste Klasse in das Gepäckwagenabteil schicken. 
Als Gandhi sich wehrte, wurde er aus dem Zug geworfen.

Nachdem Gandhi geschäftlich erfolgreich agierte und 

sich in der indischen Gemeinde behaupten konnte, 
wurde er selbstbewusster und versuchte, die Indische 
Gemeinde zu organisieren. Es wurden regelmäßige 
Treffen organisiert.Gandhi hielt seine ersten Reden vor
 Publikum. Seine Haubtziel war das Ende der
 Diskriminierung der Inder. Deshalb versuchte er als 
erstes, die Inder dazu  zu bewegen, sich ordentlich 
zu kleiden und mehr auf Hygiene zu achten. Er war 
 überzeugt, dass dadurch das Bild, das die Briten vin
 den Indern hatten; Verändert werden könnte und die 
Inder als gleichberechrtigt angesehen werden würden.



Eingestellt von Malini Thavaranjan

Mittwoch, 19. Mai 2010

Mahatma Gandhi - 2

Gandhis Weg nach Südafrika

Als Gamdhi mit abgeschlossenem Studium nach
Indien zurückkehrte, nahm ihn nur ein Teil der
Kaste wieder auf.Offiziell war er weiterhin
ausgeschlossen. Jedem, der ihn aufnahm, drohte
ebenfalls der Ausschluss.Schnell musste er
feststellen, dass er aufgrund seines Studiums im
Ausland nicht die richtigen Beziehungen im
Heimatland hatte.Ohne die Hilfe der Kaste war
es schwer, eine Anwaltskanzlei aufzubauen.
Zudem war er es gewöhnt gewesen, dass er als
Bürger des Britischen Empire betrachtet wurde.
 Die Britischen Beamten in Indien betrachteten
ihn jedoch nicht als ihresgleichen, weshalb es
sehr bald auch zu Auseinandersetzungen
zwischen den Beamten und Gandhi kam.

Auf dieser Basis konnte er keine Existenz
gründen. Sein älterer Bruder musste den
Unterhalt für ihn und seine Familie aufbringen.
Als ein Geschäftsfreund des Bruders, ein
reicher Kaufmann, ihm eine Stelle als
beratender Anwalt seiner Gesellschaft in
Südafrika anbot, nahm er daher sofort an.
Er reiste 1893 ohne seine Familie nach Südafrika.

continu -------

Eingestellt von Malini Thavaranjan

Dienstag, 18. Mai 2010

Mahatma Gandhi - 1

Mahatma Gandhi


Leben und Wirken


Kindheit und Jugend Gandhis

Mohandas Karamchand wurde am 2. 
Oktober 1869 inPorbandar im Staat 
Gujarat in Indien geboren.Er war der 
Sohn einer wohlhabenden Familie, 
die derHändlerkaste und damit der 
Gruppe der Kaufleute (Vaishyas) 
angehörte. Sein Vater nahm das 
Amt einesPremierministers im  
Fürstentum Rajkat ein. Beide
Elternteile waren formme Hindus.
Mit dreizehn wurdeGandhi mit der 
gleichaltrigen Kasturbai Nakanji 
verheirat.Kasturbai war, als indische 
Frau dieser Zeit, von ihremmann 
abhängig. Er hätte sie jederzeit auf 
die Straßesetzen können, woraufhin 
sie von der Gesellschaft ausgeschlossen
worden wäre. In diesem Bewusstsein
behandelte Gandhi seine Ehefrau in den 
ersten Jahren.Rückblickend gestand er 
ein, dass seine Frau indiesem Zeitraum 
viel unter ihm zu leiden hatte.Der Tod des 
Vaters und des ersten Kindes waren
einschneidende Erlebnisse für Gandhi.  
Gandhi wollte in Großbritannien Jura studieren.
Die Familie akzeptierte nach langem Zögern
seinen Wunsch. Die Kaste war jedoch der
Meinung, dass er im Ausland nicht "rein"
leben könnte. Obwohl er ein Gelübde ablegte,
in dem er sich verpflichtete, keusch zu leben
und weder Fleisch noch Alkohol anzurühren,
verbot ihm die kaste die Reise ins Ausland.
Da sich Gandhi diesem Entschluss der Kaste
Wiedersetzte,wurde er aus ihr ausgeschlossen. 
 1988 begann er sein Studium in London.
Daneben beschäftigte er sich ausgiebig mit
dem Hinduismus , dem Islam und dem
Christentum. Sein hinduistischer Glaube wurde
dabei immer wichtiger für ihn. Dennoch
erkannte er die anderen Religionen an.
Besonderes begeisterte ihn die Bergpredigt.
Sie entsprach seinem Motto, Böses mit
Gutem zu vergelten. Sein Konzept des
Satyagrahahat er immer wieder mit den
Prinzipien der Bergpredigt verglichen, um
es besser erkären zu können


Continue ---------


Eingestellt von Malini Thavaranjan