Seine ersten Aktionen in Indien führten Gandhi
1917 nach Champaran in Nord Bihar am Fuße des Himalaja.
Bauern hatten ihn Hilfe gebeten. Die Pächter wurden nach dem
Tinkathia - System gezwungen, drei von zwanzig Teilen
ihres Landes für den Grundherrn mit Indigo zu
bepflanzan. Sie besaßen nicht das Recht, über das von
ihnen gepachtete Land selbst zu bestimmen. Gandhi sollte
sehen, unter welchen Qualen sie Indigo anbauten und
verarbeiten. Aus einem eintägigen Besuch wurden Monate.
Gandhi führte eine Untersuchung durch, die zur Folge
hatte,dass die Pächter einen Teil ihrer bereits gezahlten Abgaben
zurückerhielten und das System abgeschafft wurde. Sein
Wirken eichte jedoch tiefer. Er setzte sich für Bildungs
maßnahmen und verbesserte gesundheitliche Versorgung
der Bauern ein, da sie nur so ihre Lage verbessern konnten.
Gandhi wurde wie schon in Südafrika in seiner Arbeit
behindert. Doch selbst Gefängnisaufenthalte konnten ihn
nicht schrecken. Verstieß er bewusst gegen ein Gesetz,
bekannte er sich schuldig im Sinne des Gesetzes (nicht in
seinem Sinne) und nahm seine Strafe an. Dadurch hatten
die Briten große Probleme. Wäre Gandhi gewalttätig
oder flüchtig gewesen, hätten sie härter gegen ihn
vorgehen können. So stand die (internationale)
Öffentlichkeit auf der Seite Gandhi und die Briten
behandelten ihn eher milde.
Eingestellt von - Malini Thavaranjan
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